Fantasie einmal anders – ergänze die Geschichte

Karlchen Krake

Tiergeschichte von Manfred Kyber. Zitiert aus dem Projekt Gutenberg

„Im mittelländischen Meer, in einem Felsenloch nahe der Küste, lebte der Tintenfisch Karlchen Krake. Karlchen Krake hatte Augen wie Operngläser, einen sehr bedeutenden Mund und acht Fangarme mit Saugnäpfen, die sich wie Schlangen ringelten und nach Beute suchten. Karlchen Krake war weißgrau, wurde jedoch, wenn er sich ärgerte, abwechselnd braun, rot und gelb und bekam zudem eine Anzahl Warzen auf der Haut. Wenn man das alles bedenkt, muß man sagen: Karlchen Krake war unappetitlich. Karlchen Krake sammelte mit seinen Saugnäpfen kleine Steine und baute sich einen Krater, einen Krakenkrater. In diesen Krakenkrater setzte sich Karlchen Krake und lauerte in einer sehr unsympathischen Weise. Im Felsenloch gegenüber wohnte der Schwamm Isidor Schluckigel. …“

Das ist der Beginn der Geschichte um den Krakenjungen Karl, vorgetragen von Frau B. und untermalt mit Entspannungsmusik für Kinder. Anschließend werden die Kinder aufgefordert, sich auszudenken, wie diese Geschichte weitergehen könnte. Nach der Nachdenkphase wird die Musik leiser gestellt oder ausgeblendet, um ganz am Schluß, wenn alle Fortsetzungen gehört wurden, wieder lauter zu werden – als Abschluß eines Geschichtenerzähler-Rituals.

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