Selbst vorlesen oder vorlesen lassen?

Entspannungsmusik für Kinder und selbst vorgelesene Geschichten

Für und Wider das Vorlesen

Ohne Zweifel kann es Situationen geben, in denen man es vorzieht, nicht selbst “auch noch eine Entspannungsgeschichte” vorlesen zu “müssen”. Man nutzt dann einen entsprechenden Titel, bei dem  Musik und Geschichte bereits enthalten sind, wie beispielsweise hier . Einen Text, in dem Vorteile des Vorlesens sehr schön dargestellt sind, habe ich gefunden in dem Buch “Die Fly reist um die Welt” von Dieter Krowatschek / Caroline Reid, erschienen bei BORGMANN MEDIA, aus dem ich mit freundlicher Genehmigung des Verlages zitiere:

“In unseren Konzentrationstrainings habe ich in den letzten Jahren immer wieder die Beobachtung gemacht, wie sehr Kinder es genießen, wenn ihnen vorgelesen wird. Wer liest ihnen heute noch persönlich vor ? 

Ich entsinne mich, dass meine Großmutter mir tatsächlich nahezu alle Grimmschen Märchen vorgelesen hat. Sie tat dies mit geheimnisvoller Stimme, sah mich oft bedeutungsvoll an, machte Pausen und verstand es, meine Fragen erschöpfend zu beantworten. Noch heute kenne ich den Inhalt der Märchen sehr genau. Viele Kinder sind heute auf die Medien angewiesen. Sie hören das Märchen auf einer CD oder sehen einen Videofilm. Die Produktionen sind oft hervorragend, aber es fehlt immer der persönliche Bezug. Der CD-Player oder das Fernsehen können keine Fragen beantworten, lächeln nicht, blicken nicht aufmunternd oder verständnisvoll. Aus dem Unterricht der Grundschule weiß ich, dass Kolleginnen mir oft berichten, dass sehr unruhige Kinder beim Vorlesen einer Geschichte ruhig dasitzen und gebannt zuhören. Das Vorlesen gilt auch als ideale Möglichkeit, Kinder für das Selbst-Lesen zu begeistern…”

Kramen Sie doch einmal in Ihren “alten Sachen von früher”, Sie finden bestimmt ein Märchenbuch…

 

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